Urteilsbildung: Die Fähigkeit, Gegebenheiten und mögliche Vorgehensweisen vor dem Hintergrund der richtigen Beurteilungsmaßstäbe abzuwägen.n
Unterscheidet zwischen Tatsachen und Meinungen
bedient sich bei seiner/ihrer Urteilsbildung relevanter Kriterien
wägt Alternativen gegeneinander ab
stützt sich auf seine/ihre Sicht der Tatsachen; trennt Meinungen und Fakten
bietet praktische und realisierbare Lösungen an
wägt relevante Prioritäten gegeneinander ab
wägt Vor- und Nachteile gegeneinander ab
Ist in der Lage, die Qualitäten von Menschen einzuschätzen
untermauert seine/ihre Schlussfolgerung mit sachdienlichen und logischen Argumenten nach verschiedenen Gesichtspunkten
definiert die Kriterien, auf denen seine/ihre Schlussfolgerung basieren
durchschaut Konsequenzen seiner/ihrer Schlussfolgerungen für die Abteilung und andere Personen
hat mehrere Alternativen zur Hand
Ermutigt andere, zwischen relevanten und irrelevanten Aspekten eines Problems zu unterscheiden
stützt sein/ihr Urteil auf allgemeine Daten und Fakten, die auf der Entwicklung der Organisation als Ganzes beruhen
Überblickt die Konsequenzen seiner/ihrer Schlussfolgerungen sowohl für die Organisation als auch deren Mitarbeiter
baut strategische Entscheidungen auf einer stabilen Risikoanalyse auf, kalkuliert Unsicherheiten und Befangenheiten mit ein
Berücksichtigt mehrere Szenarien in Bezug auf die Kontinuität der Organisation
ist in der Lage, neue Informationen nach ihrem Wert zu beurteilen und kann, wenn nötig, aufgrund dieser Informationen Schlussfolgerungen und Urteile anpassen
Urteilsbildung kann sich mühelos entfalten und weiterentwickeln, wenn der Kandidat überdurchschnittliche Ergebnisse bei den Talenten Entschlossenheit sowie Unabhängiges Denken & Handeln erzielt.n
Haben Sie sich bei Ihrer Beschlussfassung jemals von anderen beeinflussen lassen?
Können Sie eine Situation nennen, in der Sie den Rat eines anderen nicht beachteten? Was war der Grund? War das eine weise Entscheidung?
Hat es Ihnen einmal Leid getan, dass Sie nicht auf jemand anders gehört haben? Welche negativen Auswirkungen hatte es auf sie?
Hat es Ihnen einmal Leid getan, dass Sie auf jemand anderen gehört haben? Warum?
Können Sie zwei Beispiele für erfolgreiche Entscheidungen, die Sie im letzten Jahr Jahr getroffen haben, geben? Über welche Alternativen haben Sie nachgedacht? Warum gingen diese Entscheidungen gut aus? Inwieweit haben Sie die möglichen Folgen in Betracht gezogen während des Entscheidungsprozesses?
Sammeln Sie zum Bilden Ihrer Meinung sachliche Informationen.
Wehren Sie die Vorschläge anderer nicht sofort ab, sondern bleiben Sie stets offen für neue Ideen.
Seien Sie neuen Informationen gegenüber offen und fragen Sie sich, inwieweit diese genutzt werden können.
Seien Sie offen gegenüber Ihren eigenen Fehlern, lernen Sie daraus und versuchen Sie, das Gelernte praktisch zu nutzen.
Bitten Sie um Feedback und bemühen Sie sich, genau zu verstehen, was man versucht, Ihnen deutlich zu machen.
Bitten Sie Ihren Kandidaten, eine Liste anzufertigen, die wichtige Punkte bei der zuverlässigen Urteilsbildung zu einem bestimmten Thema enthält. Lassen Sie ihn auf Grundlage dieser Liste seine Schlussfolgerungen ziehen und das Feedback seiner Kollegen einholen.
Bitten Sie Ihren Kandidaten über Lösungen und Entscheidungen nachzudenken, die nicht die erhofften Wirkungen zeigten. Lassen Sie den Kandidaten über die Gründe und damit verbundenen Erfahrungen reflektieren.
Animieren Sie Ihren Kandidaten, sich angesichts eines Problems die Meinung anderer einzuholen.
Erörtern Sie im Rahmen eines Brainstormings gemeinsam mit Ihrem Kandidaten ein bestimmtes Problem oder eine Fragestellung. Stellen Sie seine Vorschläge (zunächst) nicht zur Diskussion. Besprechen Sie anschließend die Vor- und Nachteile der einzelnen Vorschläge.
Animieren Sie den Kandidaten, jemanden, der für sein gutes Urteilsvermögen bekannt ist, nach dessen Wegen zur Urteilsbildung zu befragen.
Copyright © TMA Method 1999-2019
TMA TMA