Einfühlungsvermögen: Die Fähigkeit, empfänglich für die Haltungen, Gefühle und Lebensumstände anderer zu sein und sich der Wirkung des eigenen Verhaltens auf andere bewusst zu sein.
besitzt eine `soziale Antenne`
schenkt anderen Personen und ihrem Verhalten Beachtung (was sie sagen und tun)
verfügt über eine gute Selbsteinschätzung
Unterb richt andere nicht; läßt sie ausreden
ist offen, interessiert und respektvoll gegenüber Meinungen, die von seiner/ihrer Meinung abweichen
Gibt die Gefühle anderer wider, um klar zu machen, daß er/sie die andere Person nicht nur gehört, sondern auch ihre Gefühle verstanden hat
stellt zu den Ansichten und den emotionalen Anmerkungen des anderen weitere Fragen
Hört sich Bemerkungen anderer Personen zu seinem/ihrem eigenen Verhalten an und nimmt sie sich zu Herzen
macht es anderen leicht, auch delikate Angelegenheiten zu besprechen
Widmet sich besonders Fragen, hinter denen er Unzufriedenheit und unausgesprochene Gefühle vermutet
Sieht mögliche Reaktionen auf sein/ihr Tun und seine/ihre Bemerkungen voraus und widmet sich ihnen erkennt, wenn eine Bemerkung falsch verstanden wird
erkennt, wenn eine Bemerkung falsch verstanden wird
erkennt, wenn eine andere Person verlegen ist und zeigt, daß er/sie das versteht
erkennt, wie seine/ihre Position in der Hirarchie der Organisation andere Personen beeinflussen kann
erkennt Spannungen zwischen Team-mitgliedern und spricht diese an
bemerkt, wenn eine andere Person verlegen ist und sucht, diese Verlegenheit zu mildern
erkennt das Verhältnis zwischen Teammitgliedern und spricht über ineffektive Beziehungen
Nimmt bei der Besprechung heikler Angelegenheiten Rücksicht auf die Gefühle und Beziehungen anderer
Ist offen für eine Vielfalt von Standards, Werten, Kulturen und Rollen und handelt dementsprechend
Einfühlungsvermögen kann sich mühelos entfalten und weiterentwickeln, wenn der Kandidat überdurchschnittliche Ergebnisse bei dem Talent Soziale Empathie erzielt.
Können Sie ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der ein Problem hatte nennen? Wer hat Initiative dafür ergriffen? Was haben Sie unternommen um dieses Problem zu lösen?
Wann haben Sie zuletzt mit einem emotional reagierenden Kollegen zu tun gehabt? Was machten Sie dann? Was würden Sie ein nächstes Mal anders machen?
Können Sie ein Beispiel der rezenten Situation geben, in der jemand auf das Problem ganz anders als Sie reagiert hat? Wie haben Sie unternommen?
Wann machen Sie Ihren Kollegen und Mitarbeitern Komplimente?
Ist es je vorgekommen, dass ein Kollege oder Mitarbeiter Sie um etwas bat, was Sie nicht erfüllen konnten, was für ihn oder sie dann sehr enttäuschend war? Warum erfüllten sie diese Bitte nicht?
Berücksichtigen Sie immer die Umstände, denen Ihr Gegenüber ausgesetzt ist.
Lassen Sie Raum für die Meinungen anderer.
Achten Sie genau auf nonverbale Signale Ihres Gegenübers; was bringt die Körpersprache unausgesprochen zum Ausdruck?
Schenken Sie besonderen Ereignissen im Leben anderer Ihre Aufmerksamkeit (Krankheit, Not, Konflikte, Heirat oder Familienzuwachs).
Begegnen Sie niemandem auf feindliche Weise und behalten Sie Ihr Ziel vor Augen.
Erklären Sie Ihrem Kandidaten, warum es wichtig ist, die Ideen und Meinungen anderer zu kennen. Zeigen Sie auf, dass es möglich und mitunter notwendig ist, diese Kenntnis taktisch zu nutzen.
Bitten Sie Ihren Kandidaten, spontan alle Menschen in einer Liste aufzuführen, die er nicht mag. Bitten Sie ihn dann, diese Personen näher kennenzulernen, um ihre störenden Eigenschaften im Kontext Ihrer Vorzüge und Hintergrundgeschichten neu zu betrachten. Was kann Ihr Kandidat von diesen Menschen lernen?
Achten Sie genau auf die Körpersprache Ihres Kandidaten. Stimmt sie mit dem, was er sagt überein?
Ermutigen Sie Ihren Kandidaten, Kollegen nach Situationen zu fragen, in denen sie ihn als wenig einfühlsam erlebten. Bitten Sie den Kandidaten, die Antworten zu reflektieren.
Animieren Sie Ihren Kandidaten, auf besondere Ereignisse im Leben anderer zu achten und ihren Geschichten aufmerksam zuzuhören.
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